Biotechnologie
BASF angeblich an CropDesign interessiert

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF interessiert sich Branchenkreisen zufolge für das belgische Agrar-Biotech-Unternehmen CropDesign und könnte damit dessen geplanten Börsengang vereiteln.

HB FRANKFURT. „BASF ist an einer Übernahme von CropDesign interessiert“, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person aus der Branche am Samstag. BASF wolle damit sein Pflanzenschutzgeschäft stärken. Ein Unternehmenssprecher wollte sich dazu nicht äußern. Die belgische Zeitung „De Standaard“ berichtete am Samstag, die Eigentümer von CropDesign - vor allem Risikokapitalgeber - erwögen als Alternative zu dem für Ende Juni/Anfang Juli an der Euronext geplanten Börsengang einen direkten Verkauf. BASF sei der heißeste Kandidat dafür. Belgischen Medienberichten zufolge will das Unternehmen aus Gent, das aus dem flämischen Biotech- Forschungsinstitut VIB hervorgegangen ist, mit dem Börsengang 30 bis 45 Millionen Euro erlösen.

BASF hatte im Dezember für eine mehrstellige Millionensumme von CropDesign Exklusivrechte für die wirtschaftliche Nutzung von Eigenschaften bestimmter Nutzpflanzen erworben und eine Zusammenarbeit mit den Belgiern in der pflanzenbiologischen Forschung vereinbart. Dabei geht es um biotechnische Methoden, den Ertrag von Getreidepflanzen wie Mais, Soja und Weizen zu steigern und sie gegen Umwelteinflüsse widerstandsfähiger zu machen.

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