Biotechnologie
GPC Biotech verringert Verlust

GPC Biotech hat im abgelaufenen Geschäftsjahr und bei einem Umsatzrückgang weniger Verlust ausgewiesen. Außerdem strich das Biotechnologie-Unternehmen seine Forschungskosten stark zusammen. Dem Vorstandschef Bernd Seizinger hilft das dennoch nichts.

HB MARTINSRIED. Der Fehlbetrag sei im Vergleich zum Vorjahr um 71 Prozent auf 21,3 Mio. Euro gesunken, teilte GPC Biotech am Mittwoch in Martinsried bei München mit. Die Nettoumsätze verringerten sich um 31 Prozent auf 12,4 Mio. Euro. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand (F&E) sank auf 16,8 Mio. Euro - ein Minus von 67 Prozent. Der Rückgang ist hauptsächlich auf den Abbau von Personal und Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen.

GPC Biotech war Mitte Februar bei der monatelangen Suche nach einem Fusionspartner fündig geworden. Der Zusammenschluss von GPC Biotech mit der US-Firma Agennix soll bis Ende 2009 unter Dach und Fach sein. GPC Biotech-Großaktionär und Mitbegründer von SAP, Dietmar Hopp, hatte eine Bareinlage von circa 15 Mio. Euro eingebracht.

Der nach dem Rückschlag durch Satraplatin in die Kritik geratene Vorstandschef Bernd Seizinger soll nach früheren Aussagen spätestens am 30. Juni von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender ausscheiden. Ende 2008 verfügte GPC Biotech über liquide Mittel, kurzfristig veräußerbare Finanzanlagen und Wertpapiere in Höhe von 32,0 Mio. Euro (VJ: 65,2). Am Dienstag wurde die Gesellschaft an der Börse mit rund 35 Mio. Euro bewertet.

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