Biotechnologie-Unternehmen
GPC Biotech verringert Verlust

Der Biotechnologie-Unternehmen GPC Biotech hat im zweiten Quartal bei einem deutlichen Umsatzplus den Verlust verringert und die Analystenerwartungen teilweise übertroffen.

dpa-afx MARTINSRIED. Der Umsatz sei im zweiten Quartal von 2,5 Mill. Euro im Vorjahresquartal auf 5,6 Mill. Euro gestiegen, teilte die im TecDax gelistete GPC Biotech am Dienstag in Martinsried bei München mit. Analysten hatte lediglich mit einem Anstieg auf 5,12 Mill. gerechnet. Der Verlust verringerte sich von 16 Mill. Euro um fünf Prozent auf 15,2 Mill. Euro und damit etwas weniger als von Analysten erwartet. Diese hatten nur noch mit einem Minus von 15,06 Mill. Euro gerechnet.

Das Ergebnis je Aktie unverwässert und verwässert habe sich im zweiten Quartal auf minus 0,46 Euro (Q2 2005: -0,53 Euro) belaufen. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand (F & E) stieg im Berichtszeitraum wegen um vier Prozent auf 14,5 Mill. Euro. Wie GPC Biotech weiter mitteilte, verfügte das Unternehmen zum 30. Juni über liquide Mittel, kurzfristig veräußerbare Finanzanlagen und Wertpapiere im Wert von 127,9 Mill. Euro (31. Dezember 2005: 95,2 Mill. Euro).

Angesichts des deutlichen Umsatzanstiegs von 126 Prozent verwies das Unternehmen auf den Entwicklungs- und Lizenzvertrag für Satraplatin für Europa und bestimmte andere Gebiete, der im Dezember 2005 mit dem Kooperationspartner Pharmion abgeschlossen worden war.

Finanzvorstand Mirko Scherer sagte: "Damit sind wir auf gutem Wege unser Umsatzziel einer in etwa Verdoppelung auch im Gesamtjahr 2006 zu erreichen". Die "solide Finanzlage" ermögliche es dem Unternehmen, die Pläne für die Vermarktung von Satraplatin voranzutreiben und die Pipeline weiterzuentwickeln.

Satraplatin ist der große Hoffnungsträger von GPC Biotech. Das Unternehmen rechnet bei dem Mittel mit einem weltweiten Umsatz von mindestens einer halben Milliarde Euro pro Jahr. "Die zweite Jahreshälfte ist von entscheidender Bedeutung für uns, da wir innerhalb der nächsten zehn Wochen die Endergebnisse zum progressionsfreien Überleben aus unserer Phase-3-Zulassungsstudie Sparc für Satraplatin erwarten", hieß es weiter.

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