Biotechnologie
Wilex macht weniger Minus

Wilex schreibt dank einer Zahlung des belgischen Partners UCB weniger Verlust. Die Münchener Biotechfirma verringerte ihren Fehlbetrag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/09 um ein Drittel auf 11,06 Millionen Euro.

HB FRANKFURT. Wilex kam im Zeitraum Dezember bis August auf einen Umsatz von fünf Mio. Euro - noch ein Jahr zuvor standen keine Erlöse in den Büchern. Bei dem auf Krebsmedikamente spezialisierten Unternehmen stecken bislang alle Arzneimittelprojekte noch in der Entwicklung.

Im August hatte Wilex für den Krebs-Wirkstoff WX-554 beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) den Start einer klinischen Studie der Phase I beantragt. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Pharmagruppe UCB löste dies eine Meilensteinzahlung der Belgier von fünf Mio. Euro aus. Zudem wurde im dritten Quartal die Patientenaufnahme für eine Phase-III-Studie mit dem Diagnostik-Mittel Redectane abgeschlossen.

Erste Daten werden bis Jahresende erwartet. Größter Hoffungsträger von Wilex ist derzeit das Nierenkrebsmittel Rencarex, das ein zulassungsrelevantes Phase-III-Programm durchläuft. Neue Medikamente müssen vor einem Zulassungsantrag drei klinische Testphasen bestehen. Rencarex werden jährliche Spitzenumsätze von mehr als 500 Mio. Dollar zugetraut.

Wilex war im Januar eine Partnerschaft mit UCB eingegangen und konnte dadurch einen drohenden finanziellen Engpass abwenden. Zum Ende des dritten Quartal besaß Wilex Geldmittel von 8,93 Mio. Euro. Ein Jahr zuvor waren dies einschließlich Finanzanlagen noch mehr als doppelt so viel.

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