Bis zu 12 Händler-Stützpunkte in China geplant
Porsche setzt auf Russland und China

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller will seinen Absatz in den kommenden vier Jahren um ein Drittel steigern.

HB MÜNCHEN. „Bis 2008 wollen wir Wind und Wetter vorbehalten und mit unserer aktuellen Produktpalette die Schwelle von rund 100.000 Einheiten erreichen“, erklärte Finanzvorstand Holger Härter im Gespräch mit der „Automobilwoche“. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 (31. Juli) hatte Porsche 76.827 Fahrzeuge abgesetzt, 15% mehr als im Jahr davor. Große Wachstumschancen rechnet sich Porsche laut Härter vor allem in China und Russland aus.

Bis Ende des Jahrzehnts sollen in beiden Ländern mindestens ebenso viele Automobile verkauft werden wie derzeit in Italien oder Japan, also rund 3.000 bis 4.000 Einheiten.

In Russland arbeitet Porsche derzeit nur mit einer Repräsentanz in Moskau, die im vergangenen Jahr 280 Fahrzeuge verkaufte. Im kommenden Jahr sollen auch in St. Petersburg und Jekaterinburg Automobilhäuser eröffnet werden. Härter sieht aber auch noch in Moskau “weiteres Potenzial für zwei, drei Händler mehr“.

Auch in China arbeitet Porsche am Ausbau des Vertriebsnetzes. In den kommenden drei bis fünf Jahren soll die Zahl der Stützpunkte im Land von derzeit vier auf „zehn bis zwölf“ wachsen.

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