Bis zum Jahresende
Henkel will US-Beteiligung Ecolab abstoßen

Der Konsumgüterkonzern Henkel will sich im laufenden Jahr von seiner Beteiligung an der US-Reinigungsmittelfirma Ecolab trennen.

rtr ST. GALLEN. „Wann genau ist nicht absehbar“, sagte Henkel-Finanzvorstand Lothar Steinebach am Freitag in St. Gallen zu Reuters. Das Unternehmen sei nicht unter Zeitdruck. Für die etwa vier Milliarden Euro schwere Teilübernahme des Konkurrenten National Starch habe Henkel sich eine Brückenfinanzierung gesichert, sagte Steinebach.

Der Hersteller von Pritt, Persil und Pattex plant seinen knapp 30-prozentigen Anteil an Ecolab an der Börse anzubieten.

Alternativ könnte die Reinigungsmittelfirma das Aktienpaket Steinebach zufolge auch teilweise oder komplett zurückkaufen. Es sei unwahrscheinlich, dass es insgesamt an eine dritte Partei gehe, sagte Steinebach. Nach seinen Worten bleiben Zukäufe weiter Teil der Unternehmensstrategie. Allerdings werde Henkel nun einige Jahre mit der Einbindung von National Starch beschäftigt sein. Es ist die größte Übernahme in der Konzerngeschichte.

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