Bislang 129 Bestellungen für A380
Airbus A380 soll 2012 Gewinnschwelle erreichen

Das neue A380-Programm von Airbus erreicht bei 250 verkauften Maschinen die Gewinnschwelle. Das werde um das Jahr 2012 herum passieren, erwartet EADS-Chef Hertrich.

HB BERLIN. Der europäische Flugzeughersteller Airbus will mit seinem neuen Großflugzeug A380 etwa im Jahr 2012 die Gewinnschwelle erreichen. Zu diesem Zeitpunkt würden etwa 250 Maschinen verkauft sein, sagte der Chef des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, Rainer Hertrich, der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Airbus gehört zum EADS-Konzern, der im M-Dax gelistet ist.

Das Großraumflugzeug soll den Umsatz von EADS laut Hertrich um rund sechs Milliarden Euro pro Jahr erhöhen. Airbus will mit dem neuen Typ am US-Rivalen Boeing vorbeiziehen, wie der EADS-Chef ankündigte. «In den nächsten zehn Jahren werden wir hier vorne liegen», sagte der Manager.

Die A380 soll insbesondere dem Boeing-Modell 747 Konkurrenz machen. Boeing bringt mit der 7E7 eine neue Maschine auf den Markt, die vor allem auf günstige Spritkosten hin ausgelegt ist. Im vergangenen Jahr hatte Airbus erstmals Boeing bei der Zahl der ausgelieferten Maschinen überrundet.

Die A380 startet nach der bisherigen Plan Anfang 2005 zu ihrem Erstflug und soll 2006 an Kunden ausgeliefert werden. Bei Airbus sind bislang 129 Bestellungen von elf Fluggesellschaften eingegangen, darunter auch von der Lufthansa. Hertrich sagte der Zeitung, im laufenden Jahre komme voraussichtlich ein zwölfter Kunde hinzu.

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