Bislang 20 Interessenten
Rodenstock-Verkauf macht Fortschritte

Der Verkauf des Münchener Brillenspezialisten Rodenstock geht in die heiße Phase. In der kommenden Woche werde die zweite Runde des Bieterverfahrens eröffnet, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen.

MÜNCHEN. . Bislang hätten sich 20 Interessenten für Rodenstock gemeldet, hieß es in den Kreisen. Von ihnen sollen sechs die Gelegenheit bekommen, bei Rodenstock in die Bücher zu schauen. Alle Interessenten sollen Finanzinvestoren sein. Der Verkaufsprozess wird von der Frankfurter Investmentbank Drueker betreut. Das Traditionsunternehmen gehört bereits zu 85 Prozent dem Finanzinvestor Permira. Die Briten haben sich vor drei Jahren in das Familienunternehmen eingekauft. Der amtierende Aufsichtsratschef Randolf Rodenstock hält zusammen mit dem Management den Rest der Anteile. Rodenstock hat schwierige Zeiten hinter sich. Anfang des neuen Jahrtausends ging die Expansion auf den US-Markt daneben, woraufhin der damalige Eigentümer Rodenstock zunächst 45 Prozent seiner Anteile an Permira verkaufte. 2004 ging dann die Mehrheit an die Briten. Im selben Jahr geriet Rodenstock auch auf dem Heimatmarkt in Schwierigkeiten, da die Krankenkassen kaum noch für Sehhilfen zuzahlten. Unter der Führung des neuen Vorstandschefs Giancarlo Gialli verlagerte Rodenstock die Gläserfertigung und strich 500 Stellen.

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