Bislang aber kaum Jobabbau
Umsatz der Büromöbelindustrie bricht drastisch ein

Die heimischen Hersteller von Büromöbeln haben aufgrund der Wirtschaftskrise im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzeinbruch hinnehmen müssen.

DÜSSELDORF. Die Erlöse gingen gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 20,6 Prozent auf 440 Mio. Euro zurück. Diese Zahlen teilte der Branchenverband Büro-, Sitz und Objektmöbel (BSO) dem Handelsblatt mit.

Während das Inlandsgeschäft einen Umsatzrückgang von 17,1, Prozent verzeichnete, brach der Export nach Angaben des BSO sogar um 27,8 Prozent ein. "Die Lage ist zwar ernst, doch unsere Unternehmen haben bisher kaum Personal abbauen müssen", sagte BSO-Vorsitzender Hendrik Hund.

Derzeit behelfe man sich in den meisten Firmen noch mit dem Ausgleich von Arbeitszeitkonten, auf denen sich in den letzten vier umsatzstarken Jahren eine Menge Überstunden angesammelt hätten, erklärte Hund, der selbst einen mittelständischen Hersteller von Bürotischen und Schranksystemen mit rund 140 Mitarbeitern führt.

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