Bitische Gesundheitsbehörde gibt grünes Licht
Novartis erhält Zulassung für Prexige

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat von der britischen Gesundheitsbehörde MHRA die Zulassung für das neu entwickelte Arthrose- und Schmerzmittel „Prexige“ erhalten. Damit wurde das Medikament zum ersten mal in einem bedeutenden Markt zugelassen.

HB BASEL. Die weltweite Lancierung strebt Novartis nach ergänzenden Angaben eines Sprechers wie geplant im Jahr 2004 an. In den USA, wo das Medikament zur Zulassung angemeldet ist, dürfte sich die Gesundheitsbehörde FDA demnächst äussern, wie der Sprecher weiter sagte. Bei dem Medikament handelt es sich um einen so genannten COX-2 Inhibitor. In Grossbritannien wurde Prexige zur Behandlung von Osteoparthritis sowie zur Schmerzbehandlung nach Operationen zugelassen.

Für Novartis hat Prexige das Potential für einen so genannten Blockbuster, also für Umsätze von einer Milliarde Dollar oder mehr. Bislang durfte das Medikament lediglich in fünf lateinamerikanischen Ländern verkauft werden. Grossbritannien wird nun als Referenzland fungieren.

Bei den COX-2 Inhibitoren gelten die möglichen Nebenwirkungen - Herzprobleme und Schlaganfälle - nach Ansicht mancher Experten aus dem Aufsichtsbereich als nicht ganz unproblematisch. Bei Novartis gehört Prexige zu einer Gruppe von sieben Medikamenten, denen der Konzern bis 2007 jährliche Umsätze von mehr als einer Milliarde Dollar zutraut.

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