BMW

Absatzrekord trotz schwachem Europa- und USA-Geschäft

In Europa und den USA hat BMW im vergangenen Monat weniger Autos als im Vorjahr verkauft. Der boomende Markt in China verhilft dem Autobauer trotzdem zu einem neuen Rekord. Auch das Geschäft mit E-Autos wächst rasant.
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Der bayerische Autobauer verzeichnet dank China einen neuen Absatzrekord. Quelle: dpa
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Der bayerische Autobauer verzeichnet dank China einen neuen Absatzrekord.

(Foto: dpa)

MünchenBMW hat seinen weltweiten Absatz im Juli insgesamt weiter steigern können, in Europa und den USA aber weniger Autos verkauft. In den Vereinigten Staaten sank der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat kräftig um 13,6 Prozent auf gut 26.300 Fahrzeuge. Für diese Entwicklung machte der Konzern am Donnerstag die schwächere Autokonjunktur dort verantwortlich. Das Minus fiel bei BMW höher aus als der Rückgang des US-Gesamtmarkts von 7 Prozent, über den mehrere Medien in den vergangenen Tagen berichtet hatten.

In Europa verkauften die Münchner 78.600 Fahrzeuge, 1,5 Prozent weniger als im Juli 2016. Hauptursache hierfür war ein Absatzrückgang von fast 9 Prozent in Großbritannien.

Das sind die Bestseller von BMW
Platz 10 - Mini Countryman - 68.301 verkaufte Fahrzeuge*
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Den Auftakt in der Reihe der zehn Bestseller von BMW macht der Crossover der kleinen Schwester. Der Absatz des Countryman ist zwar um 22,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Das reicht aber noch für die Top Ten.

*Stand: Gesamtjahr 2016, Quelle: BMW Geschäftsbericht

Platz 9 - BMW 4er - 133.272 verkauft Fahrzeuge
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Den Auftakt in der Reihe der BMW-Modelle macht dieses Mittelklassefahrzeuge Der Absatz ist zwar um 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Das reicht aber noch für Platz neun.

Platz 8 - BMW X3 - 157.017 verkaufte Fahrzeuge
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Die Konkurrenz im Segment der kompakten SUVs wird immer enger. Der Bestseller konnte aber seinen Absatzknick aus dem Vorjahr ausbügeln – die Verkäufe legten wieder um 13,9 Prozent zu.

Platz 7 - BMW X5 - 166.219 verkaufte Fahrzeuge
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Der dritte Generation des SUVs bleibt ein Verkaufserfolg. Im vergangenen Jahr sank der Absatz des Modells jedoch leicht um ein Prozent.

Platz 6 - BMW 1er - 176.032 verkaufte Fahrzeuge
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Beim Kleinen wagen die Münchener bald den Tabubruch. Das aktuelle Facelift ist der letzte mit Heckantrieb. Der Absatz sank 2016 aber um gut drei Prozent.

Platz 5 - BMW 2er - 196.183 verkaufte Fahrzeuge
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In der Nomenklatur der Münchener ist der 2er eine der jüngsten Modellreihen. Das Coupé ging im März 2014 an den Start. Nach dem starken Start legen auch 2016 die Verkaufszahlen erneut um ein Viertel zu.

Platz 4 - Mini Cooper - 198.373 verkaufte Fahrzeuge
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Egal welche Generation - der britische Klassiker hat sich längst zu einem der Bestseller der Münchener entwickelt. Nach einem starken Sprung 2015 ließen in diesem Jahr aber die Verkäufe wieder um rund zehn Prozent nach.

Mehr als ausgeglichen wurden diese Schwierigkeiten aber durch das nach wie vor boomende Geschäft in China und einigen anderen Märkten wie Mexiko. In China setzte BMW im Juli 43.300 Fahrzeuge ab, 8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Weltweit legten die Verkaufszahlen daher um 0,4 Prozent auf 180.700 Fahrzeuge zu.

Am schnellsten wachsen derzeit die Verkäufe von Elektroautos, wenn auch auf nach wie vor niedriger Basis. Seit Jahresbeginn hat BMW 50.700 E-Autos verkauft, knapp 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

  • dpa
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