Der BMW
-Konzern erwägt über die geplante Streichung von 8 100 Stellen hinaus weitere Jobkürzungen. Wenn der Eurokurs nachhaltig bei 1,50 Dollar bleibe, werde das Unternahmen "auch beim Personalaufwand weitere Maßnahmen brauchen", sagte Baumann. "Nur Personal abbauen zu wollen, ist noch kein tragfähiges Konzept für die Zukunft", kritisierte Gewerkschafter Neugebauer.
Unter Druck stehen die Münchner vor allem wegen hoher Rohstoff- und Entwicklungskosten sowie wegen des schwachen Dollar. BMW
produziert nach wie vor einen Großteil seiner Fahrzeuge im Inland, der wichtigste Absatzmarkt sind aber die USA.
Für die Stellenstreichungen muss der Konzern laut Baumann 2008 kräftig Rückstellungen bilden: "Das wird sicher ein dreistelliger Millionenbetrag sein." Von 2009 an würden die Personalkosten dann um 500 Mill. Euro pro Jahr sinken.
Ungeachtet der Kürzungen wird BMW
Baumann zufolge in den kommenden Jahren aber auch einstellen. So seien in diesem Jahr etwa 500 Neueinstellungen geplant. Gesucht seien vor allem Informatiker und Ingenieure. Insgesamt soll die Zahl der Mitarbeiter 2012 dann wieder auch wegen der Produktionsausweitung auf dem Niveau des vergangenen Jahres liegen.

