„Die alten Rezepte funktionieren nicht mehr“

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BMW hofft auf den „iPhone-Effekt“

Reithofer formuliert den Anspruch von BMW offensiv. „Wir wollen als Gewinner aus dem technologischen Umbruch hervorgehen.“ Dabei setzt er auf Evolution, darunter versteht er sparsame Motoren sowie Hybridantriebe, und auf Revolution, für ihn das emissionsfreie Fahren. 

Den derzeitige Entwicklung der Elektromobilität beurteilt Reithofer zwar zunächst skeptisch. „Der erste große Hype scheint verflogen“, sagt er. Doch BMW bringt die ersten für Elektroantrieb maßgeschneiderten Modelle seiner Submarke i ja erst kommendes Jahr auf den Markt. Mit großen Ambitionen, so Reithofer: „Wir wollen dazu beitragen, dass sich der iPhone-Effekt, Menschen und Märkte zu bewegen, einstellt.“ 

Für Daimler sind das keine guten Nachrichten. Denn der Auto-Analyst Arndt Ellinghorst von der Schweizer Großbank Credit Suisse sagt: „Im Moment sehe ich nicht, wie Daimler wieder die Nummer eins in puncto Volumen und Profitabilität werden will.“ Kurzfristig ist er noch pessimistischer. „2012 wird Daimler den Rückstand nicht verringern können und 2013 möglicherweise sogar noch weiter zurückfallen.“

Und erst kürzlich hat er die gegenwärtigen Kraftverhältnisse auf den Punkt gebracht, indem er eine Studie überschrieb mit: „Was ist die Gemeinsamkeit zwischen Bayern München und BMW?“ Seine Antwort fiel schmerzhaft für Daimler aus: „Beide beherrschen ihre Liga.“

  • 09.02.2012, 13:34 UhrAnonymer Benutzer: Profit

    Mercedes hat zwei Mega-Fehlentscheidungen getroffen und diese bis zur Neige ausgekostet, sprich nicht bzw. zu spät korrigiert: AEG (Reuter!) und Chrysler (Schrempp!). BMW hat vor allem in die eigene Entwicklung investiert und Fehler wie Rover (Pischetsrieder!) schnell korrigiert und den CEO über Nacht rausgeschmissen. Der Vorteil von BMW (ähnlich auch bei VW): Ein kluger Großaktionär (Quant), der dafür sorgt, daß das Management nicht anfängt zu spinnen, von Visionen befallen wird und aufhört zu arbeiten. Man muß nur an den integrierten Technologiekonzern von Reuter (Hochschulabbrecher) und den War-Room von Schrempp (Kfz.-Mechaniker) denken; was für ein kindischer Wahnsinn. Das hat viele Milliarden gekostet, die bis heute schmerzen. Es hätte nicht viel gefehlt und Daimler-Benz wäre an Chrysler pleite gegangen, wenn die Lehman-Krise nur ein par Wochen früher gekommen wäre. Das muß man sich einmal vorstellen! Daimler-Benz pleite! Mercedes ist mit dieser "Posse" zum Verlierer (Image) im Premium-Segment geworden. Als jemand, der 30 Jahre Mercedes fährt (immer selbst bezahlt!) und Aktionär der Firma ist, hat man sich in den Boden geschämt, daß ein solcher Prolet wie Schrempp die Firma geführt hat. Zetsche ist zum Glück bescheidener und ein ausgebildeter, promovierter Ingenieur. Aber irgendwie ist die Marke jetzt hinten dran.

  • 09.02.2012, 10:29 UhrAnonymer Benutzer: peer

    ja, ja

    diese großkotzigen Sprüche kennenn wir ja von Porsche, ne?

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