Der Münchner Autobauer BMW
hat dank der starken Nachfrage aus dem Ausland 2007 so viele Fahrzeuge verkauft wie noch nie und den Konkurrenten Daimler abgehängt. Es gibt aber nicht nur Grund zur Freude.
HB MÜNCHEN. Insgesamt seien 1,5 Mill. Autos und damit gut neun Prozent mehr als 2006 an Kunden ausgeliefert worden, teilte BMW
am Mittwoch mit. Der Zuwachs der Kernmarke BMW
lag bei fast acht Prozent, der Kleinwagen Mini kam auf über 18 Prozent und die Luxusmarke Rolls -Royce
sogar auf 25 Prozent. Vor allem im Ausland konnten BMW
Erfolge feiern, während die Mehrwertsteuererhöhung im Heimatmarkt Bremsspuren hinterließ.
BMW
An der Börse beflügelten die Verkaufszahlen den Kurs der BMW
-Aktie.
Sie verteuerte sich um zwischenzeitlich knapp ein Prozent auf 42,40 Euro und gehörte damit zu den am stärksten gefragten Papieren im Leitindex Dax, der ein halbes Prozent einbüßte.
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BMW
Mehr als ein Drittel aller verkauften Autos entfielen auf die 3er-Reihe mit seinen Varianten Limousine, Touring, Coupe und Cabrio. Hier betrug das Absatzplus gut neun Prozent. Ein leichtes Minus gab es dagegen beim 5er, der zweitwichtigsten Baureihe. Rückgänge musste BMW
auch beim Geländewagen X3, der 7er-Reihe und dem Sportwagen Z4 verkraften.
Im Dezember verzeichnete der Premiumanbieter ein stürmisches Geschäft: Der Absatz stieg weltweit um gut 18 Prozent auf fast 153 000 Einheiten. Dabei mussten die Münchner einen deutlichen Rückgang in Deutschland verkraften, der aber von klaren Zuwächsen im europäischen Ausland aufgefangen wurde. Vor allem Italien und Frankreich ragten dabei heraus.

