Im vergangenen Jahr wurden die Währungsbelastungen durch Effizienzsteigerungen und das dynamische Geschäft ausgeglichen. Der Umsatz legte um 14 Prozent auf 56 Mrd. Euro zu, wie BMW
bereits mitgeteilt hatte. Der Fahrzeugabsatz stieg um neun Prozent auf 1,5 Mill. Autos. Reithofer bekräftigte, 2008 werde für alle drei Marken - BMW,
Mini und Rolls -Royce
- erneut ein Wachstum angestrebt. Beim konkreten Ausblick für das laufende Jahr hielt BMW
sich aber noch bedeckt.
Der Vorsteuergewinn in der Autosparte stieg um 7,3 Prozent auf 3,23 Mrd. Euro, ihr Umsatz um 12,7 Prozent auf 53,8 Mrd. Euro. In der Motorradsparte kletterte der Gewinn vor Steuern trotz sinkender Erlöse auf 71 Mill. Euro. Mit Finanzdienstleistungen verdiente BMW
743 Mill. Euro. 44,7 Prozent aller neuen BMW
und Mini wurden über die Sparte finanziert.
Für Überraschung sorgte die Ankündigung, dass Vertriebschef Stefan Krause den Konzern verlässt und als Finanzvorstand zur Deutschen Bank
wechselt. Der Leiter der britischen Tochter Rolls -Royce,
Ian Robertson, ist ab sofort neuer Vertriebsvorstand. Der Abschied des 45-jährigen Krause habe mit den jüngsten Währungsbelastungen nichts zu tun, betonte ein BMW
-Sprecher.

