Industrie
BMW kauft 20 Millionen Aktien zurück

dpa-afx MÜNCHEN. Der Autobauer BMW hat am Dienstag Details seines geplanten Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben. Demnach will das Unternehmen bis zu 20 232 722 Stammaktien über die Börse zurückerwerben, wie BMW in München mitteilte. Dies entspräche bis zu drei Prozent des Grundkapitals. Die Aktien sollen später eingezogen und so das Grundkapital herabgesetzt werden.

Der Münchener Autobauer hatte sich bereits auf seiner Hauptversammlung im Mai das Aktienrückkaufprogramm von den Aktionären absegnen lassen. Diese stimmten damals dem Erwerb von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu. Inwieweit BMW über den nun angekündigten Umfang von bis zu drei Prozent des Grundkapitals hinaus weitere Aktien zurückkaufen wird, sei noch nicht entschieden. Die Ermächtigung, die sich der Konzern bei den Aktionären für das Rückkaufprogramm eingeholt hatte, gilt bis zum 11. November kommenden Jahres.

Den Angaben zufolge darf BMW beim Rückkauf der Papiere über die Börse den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion im Xetra-Handel ermittelten Aktienkurs nicht um mehr als zehn Prozent überschreiten beziehungsweise unterschreiten. Hierbei seien Erwerbsnebenkosten nicht eingerechnet.

Der Rückkauf erfolge unter Führung eines oder mehrerer Wertpapierhäuser oder Kreditinstitute, "die ihre Entscheidung über den Zeitpunkt der einzelnen Rückkäufe unabhängig und unbeeinflusst von der BMW AG treffen", teilte der Autobauer weiter mit. Angaben, um welche Institute es sich handelt, machte der Konzern in seiner Mitteilung nicht.

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