BMW mit Absatzplus
Deutscher Automarkt schrumpft weiter

Der deutsche Automarkt ist nach seinem schwachen Auftakt auch im Februar nicht in Schwung gekommen. Dabei konnten sich BMW und die asiatischen Hersteller jedoch gegen den Trend behaupten. Auch deutsche Lkw-Hersteller verbiuchten ein deutliches Absatzplus.

HB FLENSBURG. In den ersten beiden Monaten wurden 419 260 Autos neu zugelassen, das sind drei Prozent weniger als im Januar und Februar des Vorjahres, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag in Flensburg mit. Im Monatsvergleich fiel der Februar mit 218 841 Neuzulassungen um 2,3 % schlechter aus als vor einem Jahr.

Die Branche macht den starken Endspurt 2004 mit vielen Rabattaktionen und vorgezogenen Käufen für die geringen Verkaufszahlen des laufenden Jahres verantwortlich. Nun richte sich die Hoffnung auf zahlreiche neue Modelle, die im Laufe des Jahres auf den Markt kommen, heißt es in der Mitteilung des Amtes.

Unter den großen deutschen Herstellern konnte vor allem BMW mit einem Absatzplus von 13,4 % in den ersten beiden Monaten einen eindrucksvollen Markterfolg erreichen und damit den Marktanteil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 8,2 auf 9,6 % ausbauen. Dagegen schwächelte der Daimler-Chrysler-Konzern mit einem Minus von 8,4 % ebenso wie Marktführer VW mit minus 6,6 %. Die schwersten Absatzverluste musste mit minus 44,4 % Fiat hinnehmen.

Gut behauptet haben sich hingegen mit einem Plus von 4,4 % die asiatischen Hersteller, die damit ihren Anteil am deutschen Automarkt von 14,7 auf 15,8 % erhöhten. Besonders die Marken Hyundai und Mitsubishi erfreuten sich mit Zuwächsen von mehr als 30 % eines wachsenden Käuferinteresses. Dagegen war Mazda um mehr als 18 % rückläufig.

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