BMW und Porsche gefragt: US-Autokonzerne mit Absatzproblemen im Heimmarkt

BMW und Porsche gefragt
US-Autokonzerne mit Absatzproblemen im Heimmarkt

Trotz massiver Kaufanreize haben die beiden großen US-Autokonzerne General Motors (GM) und Ford im Februar auf ihrem Heimatmarkt weniger Käufer für ihre Fahrzeuge gefunden.

HB DETROIT. Unter den deutschen Konkurrenten am US-Markt steigerten BMW und Porsche indes erneut ihre Verkäufe. Dagegen musste Europas größter Autokonzern Volkswagen wiederum einen Absatzeinbruch verkraften. Die Konzerntochter Audi gewann jedoch mehr Kunden. Der deutsch-amerikanische Autokonzern Daimler-Chrysler verzeichnete zwar mit seiner US-Marke Chrysler erneut einen Erfolg, doch hielt die Absatzschwäche bei der Nobelmarke Mercedes an.

GM musste im abgelaufenen Monat einen Absatzeinbruch hinnehmen. Der Konzern teilte am Dienstag in der US-Autometropole Detroit mit, mit 309 375 Fahrzeugen habe er zwölf Prozent weniger als vor einem Jahr verkauft. Der Rivale Ford musste sogar im neunten Monat in Folge rückläufige Verkaufzahlen wegstecken. Dafür verantwortlich waren auch die hohen Benzinpreise, die vielen potenziellen Kunden die Lust auf Autos mit extrem hohem Verbrauch, wie etwa Luxus-Geländewagen, verdarben. Im abgelaufenen Monat seien 254 134 Wagen verkauft worden, teilte das Unternehmen mit. Dies seien 2,9 % weniger als im Februar des vergangenen Jahres.

Der Münchner Autokonzern BMW setzte dagegen seinen Absatzerfolg auf dem US-Markt auch im Februar fort. Die BMW-Gruppe habe im vergangenen Monat 21 496 Fahrzeuge verkauft, ein Zuwachs von zehn Prozent, teilte BMW of North America mit. Von der Marke BMW seien 18 356 Einheiten abgesetzt worden und damit mehr als neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim Kleinwagen Mini sei ein Verkaufsplus von 18 % auf 3140 Fahrzeuge verzeichnet worden. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche verkaufte im Februar 2243 Fahrzeuge an Kunden in den USA. Das sei ein Plus zum Vorjahresmonat von 7,7 %, teilte das Unternehmen mit.

Einen erneuten Absatzeinbruch erlebte der Volkswagen-Konzern in den USA. Mit 13 457 Fahrzeugen habe das Unternehmen 12,7 % weniger Autos an Kunden geliefert als im Februar vergangenen Jahres, teilte VW of America mit. Die Konzerntochter Audi verkaufte dagegen mit 5256 Wagen 15,8 % mehr.

Die US-Marke Chrysler setzte im Februar in den USA ihre Erholung fort. Die Zahl der verkauften Autos dieser Marke sei im Februar um 7,5 % auf 185 643 Wagen gestiegen, sagte der Vertriebschef Joe Eberhardt am Dienstag auf dem Autosalon in Genf. In einem stabilen Markt hätten die Marken Chrysler, Jeep und Dodge damit wahrscheinlich den elften Monat in Folge ihren Marktanteil steigern können. Dagegen brach der Fahrzeugverkauf der Marke Mercedes um 17 % auf 13 513 Autos ein, teilte der Konzern in Detroit mit.

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