BMW verliert
Daimler und Porsche steigern US-Absatz

Die deutschen Autohersteller waren im Juli in den USA unterschiedlich erfolgreich. Während der Sportwagenhersteller Porsche im vergangenen Monat wieder mehr Fahrzeuge auf dem weltgrößten Automarkt verkaufte, musste BMW nach drei Absatzrekorden in Folge einen Rückgang um 4,4 Prozent hinnehmen. Der deutsch-amerikanische Autokonzern Daimler-Chrysler verkaufte dagegen in den USA sechs Prozent mehr Fahrzeuge.

HB FRANKFURT. Volkswagen konnte seinen Absatz auf dem wichtigen US-Markt nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat stabilisieren. Die beiden US-Autokonzerne General Motors (GM) und Ford gaben Rückgänge bekannt. Weltmarktführer GM läutete zugleich eine neue Runde in der seit Monaten in den USA tobenden Rabattschlacht ein.

Die Berechungen der Veränderungsraten waren zum Teil nicht bereinigt um die unterschiedliche Zahl der Verkaufstage. Der Juli hatte in diesem Jahr einen Verkaufstag mehr als im Vorjahr.

Porsche setzte in den USA und Kanada 2850 Fahrzeuge ab und damit sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die größten Zuwachsraten verzeichneten dabei mit plus 20 Prozent die neuen Cabrio-Varianten des Sportwagens 911, mit denen Porsche die Verkaufszahlen des auslaufenden Modells stützt. Vom 28. August an wird in den USA ein neues 911er-Modell angeboten.

Im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 (zum 31. Juli) verkaufte Porsche getragen vom Erfolg seines Geländewagens „Cayenne“ in Nordamerika 32.763 Sport- und Geländewagen - das waren 32 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Dagegen musste der in München ansässige Autokonzern BMW einen Rückgang seiner Verkaufszahlen um 4,4 Prozent hinnehmen. Dazu trugen den Angaben zufolge vor allem schwächere Absätze der Kernmarke BMW bei, während die Geländewagenmodelle ihren Absatz mehr als verdoppelten.

Bei Daimler-Chrysler legten die Verkäufe im Juli insgesamt sechs Prozent zu. Während die Konzerntochter Chrysler ebenfalls sechs Prozent mehr verkaufte, erhöhte sich der Absatz der Nobelmarke Mercedes leicht um ein Prozent.

Volkswagen teilte mit, die Auslieferungen in den USA hätten mit 25.560 Einheiten das Vorjahresniveau um 100 Fahrzeuge leicht unterschritten. Im Juli hätten vor allem der Geländewagen Touareg eine steigende Nachfrage verzeichnet.

Ford bezifferten den neuerlichen Rückgang seines Absatzes im Juli auf 4,1 Prozent. Die Nummer zwei auf dem US-Automarkt leidet Analysten zufolge schon seit längerem unter einer veralteten Modellpalette und hat in diesem Jahr konstant Marktanteile verloren. General Motors bezifferte den Rückgang seiner Absatzzahlen auf drei Prozent.

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