Bochum möglicher neuer Standort
MG Technologies krempelt den Konzern um

Der Chemie- und Maschinenbaukonzern MG Technologies hat nach einem unerwartet hohen Verlust einen vollständigen Umbau angekündigt. Die Tochter GEA soll vollständig auf den Konzern verschmolzen und möglicherweise zum Kern des Unternehmens werden. Erwogen wird auch die Verlegung des Firmensitzes. Bochum sei eine Standortalternative für einen gemeinsamen Hauptsitz der MG und der Tochter GEA, teilte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mit.

HB FRANKFURT. Die begonnene Neuausrichtung des Unternehmens habe 2003 hohe Kosten verursacht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr rutschte MG durch Einmalkosten und Sonderbelastungen von 437 Mill. € unerwartet stark in die roten Zahlen und verbuchte nach vorläufigen Angaben einen Vorsteuerverlust von 241 Millionen Euro. Ursprünglich waren 170 Millionen Euro Minus erwartet worden. Als Grund nannte das Unternehmen auch die Belastung aus dem Großanlagenbau. Der Umsatz betrug 2003 rund 8,2 Milliarden Euro.

Die frühere Metallgesellschaft könnte mit der Neuausrichtung ihrem Stammsitz in Frankfurt den Rücken kehren und die erst 1999 übernommene GEA zum Kern des Unternehmens machen. Der bereits beschlossene Verkauf der Chemiesparte mit Dynamit Nobel und Solvadis solle im Laufe des Geschäftsjahres ungesetzt werden, kündigte MG an.

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