Boeing

Dreamliner hebt noch in diesem Jahr ab

Der US-Flugzeugbauer Boeing kommt beim Hoffnungsträger Dreamliner voran. Der Jungernfernflug soll noch in diesem Jahr stattfinden. Bislang liegt das Prestigeprojekt zwei Jahre hinter Plan.
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Der Dreamliner 787 bei seiner Weltpremiere am 8. Juli 2007. Quelle: Reuters

Der Dreamliner 787 bei seiner Weltpremiere am 8. Juli 2007.

(Foto: Reuters)

HB Atlanta. Der US-Flugzeugbauer Boeing hat entscheidende Probleme beim Bau seines Hoffnungsträgers 787 Dreamliner behoben. Die Schnittstellen zwischen Rumpf und Flügeln seien erfolgreich verstärkt worden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Dies sei ein äußerst wichtiger Schritt auf dem Weg zum Jungfernflug, der nach wie vor noch für dieses Jahr geplant sei.

Die Entwicklung des Prestigeflugzeugs 787 hatte sich wiederholt verzögert. Das Flugzeug, für das nach früheren Angaben rund 850 Bestellungen existieren, liegt rund zwei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück. Die Maschine soll hauptsächlich aus neuen Verbundfaserstoffen bestehen und nicht wie herkömmliche Flugzeuge aus Aluminium. Auf diese Weise soll der Jet leichter werden und weniger Kerosin verbrauchen. Ursprünglich sollte die 787 bereits im zweiten Quartal 2009 abheben.

Als Hauptursache der Verzögerungen gilt die Strategie Boeings, die meisten Komponenten des Dreamliners bei externen Zulieferern weltweit herstellen zu lassen. Erst Mitte August hatte Boeing die Produktion beim zuständigen italienischen Zulieferer Alenia Aeronautica gestoppt, nachdem Probleme mit der Rumpf-Außenhaut aufgetreten waren. Alenia ist eine Tochter des italienischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns Finmeccanica und soll 14 Prozent der 787-Rümpfe produzieren.

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