Boeing
Neue Probleme für den Dreamliner

Die schlechten Nachrichten für den US-Flugzeughersteller Boeing reißen nicht ab: Ein Dreamliner musste auf dem Weg nach Tokio wieder umkehren, weil eine Warnung aufflackerte. Laut Japan Airlines war es kein Notfall.
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BostonEine Maschine vom Typ Boeing 787 Dreamliner ist am Donnerstag auf dem Weg nach Tokio zum Flughafen Boston zurückgekehrt, nachdem im Cockpit eine Wartungsaufforderung angezeigt worden war.

Der Hinweis habe sich auf eine Treibstoffpumpe im rechten Triebwerk bezogen, erklärte ein Sprecher der Fluglinie Japan Airlines in Tokio. Die Maschine sei als Vorsichtsmaßnahme zurück nach Boston geflogen, um die Anzeige zu überprüfen.

Es habe sich nicht um einen Notfall oder ein Sicherheitsproblem gehandelt, betonte der Sprecher. Zudem habe der Vorfall "absolut nichts" mit den Batterien des Flugzeugs zu tun. Der Flieger sei sicher in Boston gelandet.

Wegen Problemen mit Lithium-Ionen-Batterien waren die Dreamliner im Januar aus dem Verkehr gezogen worden. Bei zwei Maschinen hatten sich die Batterien überhitzt, wobei bei einem am Boden geparkten Flugzeug ein Feuer ausbrach. Boeing gelang es nicht, die Ursache des Problems zu identifizieren, doch setzte der US-Hersteller Änderungen um, mit denen nach eigenen Angaben die Sicherheit der Flugzeuge gewährleistet wird. Seit April dürfen die Maschinen wieder fliegen.

Japan Airlines besitzt eine der größten Dreamliner-Flotten und meldet ebenso wie andere Gesellschaften immer wieder Probleme mit den Maschinen.

Zuletzt hatte ein Vorfall am Londoner Flughafen Heathrow für Aufsehen gesorgt. Dort war an Bord einer geparkten Boeing 787 der Ethiopian Airlines ein Feuer ausgebrochen. Britischen Behördenangaben zufolge stand der Brand nicht in direktem Zusammenhang mit den Batterien.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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