Börsen-Duell
Bieterkampf um Repower geht in die nächste Runde

Im Kampf um den Windkraftanlagenbauer Repower zeichnet sich eine Patt-Situation ab. Beide Bieter haben fast die selbe Anzahl an Aktien im eigenen Depot. Die restlichen Aktionäre warten daher bereits auf eine weitere Aufstockung der Angebote.

HB FRANKFURT. Der Bieterkampf um den Hamburger Windkraftanlagenbauer Repower bleibt auch in der Verlängerung völlig offen. Der bislang meistbietende indische Windturbinenhersteller Suzlon hält inzwischen gemeinsam mit Partnern 30,92 Prozent an Repower, wie Suzlon am Montag mitteilte. Geringfügig weniger, nämlich 30,16 Prozent, hatte der Rivale Areva zuletzt gemeldet. Nachdem die erste Runde ohne Sieger geblieben war, haben die Aktionäre nun bis zum 25. Mai Zeit, um ihre Papiere einem der beiden Interessenten zum Kauf anzubieten.

Der französische Atomkonzern Areva hatte im Januar das Rennen um Repower mit einer Offerte über 105 Euro je Aktie eröffnet und später – in Reaktion auf ein Gegenangebot von Suzlon über 126 Euro – auf 140 Euro aufgestockt. Das indische Unternehmen, das sich für die Offerte mit dem portugiesischen Konzern Martifer zusammengetan hat, zog nach und liegt mit 150 Euro momentan vorn. Anleger rechnen jedoch mit einer neuerlichen Aufstockung: An der Börse kostet die Repower-Aktie mittlerweile 161 Euro.

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