Börsengang wird vorbereitet
MAN Roland spürt Kreditkrise

Der Druckmaschinenhersteller MAN Roland spürt Kaufzurückhaltung seiner Kunden wegen der internationalen Finanzkrise. „Die Kreditkrise ist die größte Herausforderung für uns in den nächsten Monaten“, sagte Vorstandschef Gerd Finkbeiner der „Börsen-Zeitung“ (Samstag-Ausgabe).

HB FRANKFURT. Infolge der Bankenkrise sei die Kreditvergabe „ultrakonservativ“ geworden. Das erschwere es den Druckereien, in neue Maschinen zu investieren. Im ersten vollen Jahr der Unabhängigkeit von MAN habe der Augsburger Druckmaschinenhersteller trotz rückläufiger Erlöse das Ergebnis gesteigert.

Finkbeiner und Finanzchef Ingo Koch sagten der Zeitung, der Börsengang sei nach wie vor der „Königsweg“ für den Finanzinvestor Allianz Capital Partners, dem 65 Prozent von MAN Roland gehören. Die restlichen 35 Prozent liegen noch bei der früheren Mutter MAN. „Wir bereiten uns auf den Börsengang vor“, bekräftigte Koch. Derzeit seien die Aussichten am Aktienmarkt für eine Platzierung aber alles andere als rosig, räumte er ein.

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