Boom-Markt ohne VW
Volkswagen verpasst in den USA den Anschluss

Ein Minus von 18,6 Prozent muss VW bei den Verkäufen in den USA hinnehmen. Während BMW und Mercedes-Benz den Absatz steigern, droht VW auf dem boomenden US-Markt endgültig den Anschluss zu verpassen.
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DetroitVolkswagen fällt auf dem wichtigen US-Markt immer weiter zurück. Die Verkäufe der Wolfsburger sanken im September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,6 Prozent auf knapp 26.000 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im August hatte das Minus noch fast 13 Prozent betragen, und schon im Juli war VW der Konkurrenz in den USA hinterhergefahren.

Beim Erzrivalen Toyota ging es im September ebenfalls abwärts. Allerdings hielt sich der Rückgang mit einem Minus von 2,5 Prozent auf knapp 167.300 Fahrzeuge vergleichsweise in Grenzen. Die Opel-Mutter General Motors schlug dagegen mit gut 223.400 Fahrzeugen fast ein Fünftel mehr Autos los.

Wie GM erzielten auch die Fiat -Tochter Chrysler sowie der japanische Konkurrent Nissan im September in den USA Zuwachsraten von 19 Prozent: Bei Chrysler rollten knapp 170.000 Fahrzeuge aus den Autohäusern, bei Nissan waren es rund 103.000.

Auch BMW und Mercedes-Benz konnten mehr Kunden gewinnen: Die Münchner steigerten ihre Verkäufe der Marke BMW um 8,6 Prozent auf 25.586 Fahrzeuge und lagen damit nur einen Hauch unter dem VW-Absatz von 25.966 Autos. Zusammen mit der Marke Mini kam BMW auf 29.805 Fahrzeuge. Die Daimler-Tochter verkaufte ihrerseits mit 27.315 Mercedes-Benz 10,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Einen Rückgang von 2,7 Prozent verzeichnete dagegen der dritte große US-Hersteller, Ford: Der Konzern brachte im vergangenen Monat knapp 180.200 Fahrzeuge an die Kunden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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