Boomender Markt nährt Hoffnungen auf gute Geschäfte
Thyssen-Krupps Autosparte sucht in China ihr Heil

Thyssen-Krupp setzt auf China, besonders auf den dortigen Automarkt. Der Industriekonzern hat angekündigt, sein Geschäft in der Autozuliefer-Sparte bis zum Ende des Jahrzehnts stark auszubauen.

HB SHANGHAI. Zehn Prozent des Spartenumsatzes sollten 2010 aus China kommen, sagte Thyssen-Krupp-Automotive-Chef Wolfram Mörsdorf der Nachrichtenagentur Reuters am Montag am Rande der Automesse in Schanghai. „Wenn man annimmt, dass Automotive 2010 rund acht Milliarden Euro Umsatz macht, kämen aus China 800 Millionen“, sagte Mörsdorf.

Der Bereich, der für rund ein Fünftel des Konzernumsatzes steht, erlöste im Geschäftsjahr 2003/2004 rund 7,3 Milliarden Euro. Davon kamen nur rund ein Prozent aus Asien.

Der nach eigenen Angaben achtgrößte Autozulieferer der Welt betreibt in dem asiatischen Land sechs Gemeinschaftsunternehmen und beliefert alle dort tätigen ausländischen Autohersteller. Am Dienstag wird der Grundstein für ein weiteres Werk in Dalian gelegt.

Die Autobauer drängen massiv in den chinesischen Markt. Doch die geplante Verdreifachung der Kapazitäten hat Ängste vor einem Preiskrieg unter den Herstellern geweckt. Die chinesische Regierung hatte im vergangenen Jahr durch die Beschränkung von Krediten das Absatzwachstum gebremst, um eine Überhitzung der Konjunktur zu vermeiden. Mörsdorf will sich davon nicht beirren lassen: „Auch in einem gedrückten Markt kann man wundervolle Geschäfte machen“, sagte er.

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