Bosch-Tochter
Aleo Solar senkt erneut Prognose für 2012

Der Preisverfall in der Solarbranche macht Aleo Solar schwer zu schaffen. Erst im August korrigierte die Bosch-Tochter ihre Prognose nach unten. Nun strich das Unternehmen seine Erwartungen erneut zusammen.
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DüsseldorfDie Bosch -Solartochter Aleo Solar hat ihre Umsatzprognose für 2012 nach einem enttäuschenden dritten Quartal erneut zusammengestrichen. Zudem wird das Unternehmen von Wertminderungen und Abschreibungen belastet.

Aleo Solar erwarte einen Konzernumsatz von noch rund 280 Millionen Euro - in der letzten, erst im August abgesenkten Prognose waren noch 370 Millionen Euro geplant - und ein "noch weiter verschlechtertes Konzernergebnis" für 2012, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Vorstandschef York zu Putlitz hatte zuletzt vor zwei Monaten in einem Reuters-Interview einen operativen Verlust (Ebit) von etwa 50 Millionen Euro vorausgesagt.

Zum Ende des dritten Quartals würden zudem Wertminderungen in einer Höhe von 13 Millionen Euro und Abschreibungen von rund elf Millionen Euro auf ein jüngst beendetes Gemeinschaftsunternehmen in China die Bilanz belasten, räumte Aleo Solar ein. Die "negative Marktentwicklung" habe sich sogar noch beschleunigt, bilanzierte das Unternehmen.

Der Preisverfall in der Solarbranche sowie Förderkürzungen machen dem Modulbauer schwer zu schaffen. Vorstandschef Putlitz hatte signalisiert, dass Aleo wohl auch im kommenden Jahr rote Zahlen schreiben wird. Der durch Billig-Importe aus China befeuerte Preiskampf hat bei beinahe allen Firmen der Branche im In- und Ausland zu roten Zahlen und bei einigen sogar zur Pleite geführt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die üppigen Automibil-Gewinne im Solargeschäft versenkt - und dann böse auf die Banken geschimpft.
    Hr. Fehrenbach, merken Sie was?

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