Bosch-Tochter
Aleo Solar steuert auf hohen Verlust zu

Die Bosch-Tochter Aleo Solar rechnet in diesem Jahr mit bis zu 30 Millionen Euro Verlust. Hauptgründe sind alte Lieferantenverträge, die deutlich über den momentanen Marktpreisen liegen.
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DüsseldorfWegen des Preisverfalls wird die Bosch -Tochter Aleo Solar in diesem Jahr einen kräftigen Verlust einfahren. Der Vorstand rechne mit einem Minus zwischen 25 bis 30 Millionen Euro nach einem operativen Gewinn von 43
Millionen Euro im Vorjahr, teilte Aleo am Montag mit.

Als wesentlichen Grund nannte der Vorstand einen außerordentlichen Aufwand für die Abgeltung von Verträgen mit einem Zell-Lieferanten aus den Jahren 2005 bis 2008. Für die Gesamtlaufzeit von 2012 bis 2019 sei eine neue Vereinbarung getroffen worden, die stärker die marktüblichen Preise berücksichtige.

Die Solarbranche leidet derzeit unter massiven Überkapazitäten, in deren Folge Preisverfall vielerorts für Verluste sorgt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bosch-Tochter: Aleo Solar steuert auf hohen Verlust zu"

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  • Ich finde den schlagartigen Kurswechsel in der Energiepolitik auch fragwürdig. Dennoch ist die Solarenergie eine Energieform der Zukunft. Und, liebe Energieelite, seien Sie sich versichert, wenn Bosch sich in einem Bereich engagiert, dann ist nicht alleine der Gewinn im Vordergrund, sondern auch der Gedanke der Nachhaltigkeit im Sinne einer Verantwortung für zukünftige Generationen. Es ist eben auch für die Gesellschaft ab und an ein Vorteil, wenn nicht alle Marktteilnehmer einem "share holder Value" von unrealistischen 6-8 Prozent nacheifern.

  • Die negativen nachrichten aus dieser Industrie sparte reißen nicht ab , ein Solar Heuchler nach dem andern gehen mangels Staatlicher Subventionen und Betriebswirtschaftsverständnis Insolvent .
    Wer heute auch nur noch einen ct in diese Technik steckt, ist vom Pleitevirus infiziert .
    Ich habe diesen grünen Versprechungen von Anfang an nicht glauben können , mit recht , wie wir nun sehen !!!

  • Wo sind die GRÜNEN mit ihrem "Jobmotor"? Es hat wie vieles viel gekostet und dies gebracht.

    Aus den grünen Ideen der 80iger Jahre ist wenig, zuwenig über geblieben. Sie leiden wie die übrigen Parteien an charismatischen Persönlichkeiten. Nicht dass Fischer eine solche Person war, aber er hat sich für eine solche gehalten und seine Partei hat es ihm geglaubt. Fischer ist enttarnter Lobbyist der RWE. Selbst das fehlt heute.

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