Botswana
Anteil an De Beers wird nicht aufgestockt

Botswana wird seinen Anteil am Diamantenhersteller De Beers nicht aufstocken. Stattdessen will das Land seinen Sparkurs weiter verfolgen.
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GaboroneDie Regierung von Botswana verzichtet auf einen größeren Anteil am Diamantenhersteller De Beers: Das Land werde stattdessen seinen Sparkurs einhalten, teilte das Mineralienministerium am Dienstag in Gaborone mit. Botswana hat die Option, seinen Anteil an De Beers von derzeit 15 Prozent auf 25 Prozent zu vergrößern.

Dies würde 1,275 Milliarden Dollar (1,04 Milliarden Euro) kosten, erklärte das Ministerium. Das seien rund zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes: Ein großer Posten für ein Land mit Haushaltsdefizit, das die Regierung seit eineinhalb Jahren zu verringern versuche.

Der Rohstoffkonzern Anglo American kann daher seinen Anteil an De Beers wie angekündigt auf 85 Prozent aufstocken. Er hält bereits 45 Prozent und erwarb im vergangenen Herbst 40 Prozent von der Familie Oppenheimer - diesen Kauf kann Anglo American nun abschließen. De Beers leitet die Geschäfte von London und Johannesburg aus. Ab Ende 2013 soll ein großer Teil nach Gaborone verlegt werden.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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