Branche sieht sich auch 2005 auf Erholungskurs
Deutsche Chemieindustrie ist optimistisch

Die deutsche Chemieindustrie sieht sich auf Wachstumskurs. Nach Umsatz- und Produktionszuwächsen in diesem Jahr wird auch für 2005 mit einer Belebung der Branchenkonjunktur gerechnet. Die Dynamik soll allerdings im Jahresverlauf etwas nachlassen.

HB FRANKFURT. „Die Erholung der Weltwirtschaft hat endlich auch Teile der deutschen chemischen Industrie erreicht“, sagte der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Jürgen Hambrecht, am Mittwoch in Frankfurt. Vor allem in der zweiten Hälfte dieses Jahres habe sich die Geschäftslage deutscher Chemieunternehmen spürbar verbessert. Und auch 2005 werde dieser Trend anhalten. „Die Erholung der deutschen Chemiekonjunktur wird sich im kommenden Jahr fortsetzen, die Dynamik schwächt sich aber im Jahresverlauf ab“, sagte Hambrecht. Die Branche stehe aber keinesfalls vor einem Abschwung, betonte er. Die kräftigsten Impulse erwartet der stark exportlastige Industriezweig wie schon in diesem Jahr vom Auslandsgeschäft.

Für die Produktion chemischer Erzeugnisse rechnet die Branche 2005 mit einem Zuwachs von zwei bis 2,5 %. Bei leicht steigenden Preisen werde der Chemieumsatz voraussichtlich um 3,5 % im Vergleich zu diesem Jahr zunehmen. Beim für die Branche wichtigen Rohölpreis wird eine leichten Erholung erwartet. Lag der Preis für das Barrel in diesem Jahr im Schnitt noch bei 38 bis 40 Dollar, werde er kommendes Jahr wahrscheinlich etwas darunter liegen, sagte Hambrecht.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF und auch der Leverkusener Konkurrent Bayer hatten kürzlich mit über den Erwartungen ausgefallenen Zahlen zum dritten Quartal bereits den positiven Trend auf den Chemiemärkten bestätigt. Zuvor hatten auch die großen US-Branchenrivalen DuPont und Dow Chemical positiv aufgenommene Zahlen vorgelegt.

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