Industrie
Branchenkreise: Bitburger Brauerei an König Kauf interessiert

Nach Informationen der Netzeitung verlautete aus Brauereikreisen, dass die Bitburger Brauerei am Kauf einer Holsten-Tochter interessiert ist. Gerüchte kursieren, dass es sich dabei um die König-Brauerei handelt.

HB BERLIN. Die Bitburger Brauerei ist offenbar daran interessiert, die König-Brauerei zu kaufen. Wie die Netzeitung am Sonntag aus Branchenkreisen erfahren hat, habe Bitburger Interesse an der Holsten-Tochter gezeigt. Sprecher der Brauereien waren am Sonntagabend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Mit dem Bier König-Pilsener und dem alkoholfreien Pils Kelts ist die König-Brauerei laut Eigendarstellung eine der erfolgreichsten deutschen Brauereien. Im Jahr 1858 gründete Theodor König die König-Brauerei in der niederrheinischen Landgemeinde Beeck bei Duisburg. Im Jahr 1911 wurde die Marke König-Pilsener nachweislich das erste Mal erwähnt.

Seit 2000 gehört die König-Brauerei zum Holsten-Konzern. Nach Angaben der König-Brauerei gehen jährlich mehr als zwei Millionen Hektoliter Bier ins In- und Ausland.

Im ersten Halbjahr 2003 erreichte die Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH trotz des rückläufigen Marktes nach eigenen Angaben ein leichtes Wachstum. Erfreulich sei die Sortenentwicklung, heißt es auf der Internetseite der Brauerei.

Bitburger Pils stieg um 0,6 Prozent auf 2,064 Millionen Hektoliter im Jahr, Bitburger Light legte im allgemein rückläufigen Leichtbiersegment um 1,9 Prozent auf 14.500 Hektoliter zu und Bitburger Drive alkoholfrei wuchs um 5,9 Prozent auf rund 53.600 Hektoliter. Positiv war demnach auch die Entwicklung im Export. Hier konnte sich Bitburger um 21 Prozent zu auf rund 167.700 Hektoliter verbessern.

Beim Fassbier bleibt der Absatz mit 573.600 Hektoliter (- 0,6 %) weitgehend stabil. In der deutschen Gastronomie behalte die Bitburger Brauerei damit auch weiterhin ihre seit Jahren führende Position als Fassbiermarke, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens.

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