Branchenkreise
Cadbury lehnt Gebot für Getränkesparte ab

Der britische Süßwaren- und Getränkekonzern Cadbury Schweppes will nach Informationen aus Branchenkreisen seine Getränkesparte nun doch nicht in die Hände der kaufwilligen Beteiligungsgesellschaften um Blackstone geben. Cadbury war die Ausgestaltung des Deals zu riskant.

HB LONDON. Wie aus den Kreisen am Freitag weiter verlautete, hätte sich Cadbury auf Wunsch des Käuferkonsortiums zu einem Drittel finanziell an dem Geschäft beteiligen müssen, was die Briten aber abgelehnt hätten. Insgesamt sei Cadbury mit dem Preis von 9,4 bis 10,1 Mrd. Euro zufrieden gewesen, habe sich aber keinesfalls in ein solches Geschäft stürzen lassen wollen. Es wäre mit großen Risiken verbunden gewesen, was nicht gut für den Wert des Unternehmens gewesen wäre.

Zu dem Konsortium gehören neben Blackstone Kohlberg Kravis Roberts & Co sowie Lion Capital.

Cadbury, der weltgrößte Süßwarenhersteller, hatte im März angekündigt, seine Getränkesparte zum Verkauf zu stellen. Ein Geschäft mit Beteiligungsgesellschaften schien bis zuletzt das wahrscheinlichste Szenario zu sein. Allerdings musste eine Auktion im Juli wegen der Turbulenzen in Folge der US-Hypothekenkrise verschoben werden.

Cadbury Schweppes befindet sich in einer Sanierungsphase und will massiv Stellen streichen, um sich stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

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