Branchenkreise
Merck will bei Schering offenbar tausende Stellen streichen

Im Falle einer Übernahme des Konkurrenten Schering will der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck angeblich bis zu 4 000 Arbeitsplätze streichen. Mehr als die Hälfte der Stellen sollen demnach im Ausland abgebaut werden.

HB FRANKFURT. Dies berichtet „Der Tagesspiegel“ unter Berufung auf mit den internen Planungen vertraute Branchenkreise. Der Stellenabbau solle sich über drei Jahre hinziehen und vor allem durch natürliche Fluktuation erfolgen.

Eine Merck-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Für Angaben zu dem Thema sei es noch zu früh. „Zunächst muss die Übernahme in trockenen Tüchern sein“, sagte sie.

Die Bundesregierung schließe jegliche Einmischung aus, berichtete die Zeitung. „Die Entwicklung ist allein Sache der beteiligten Unternehmen“, zitierte sie Regierungskreise.

Merck will Schering für 14,6 Milliarden Euro übernehmen und hat angekündigt, den Schering-Aktionären eine Offerte von 77 Euro je Aktie zu machen. Sowhl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat von Schering lehnen die Offerte ab.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%