Branchenverband erwartet 2004 Produktionsplus
Trendwende bei Werkzeugmaschinen

Der deutsche Werkzeugmaschinenbau erwartet für 2004 wieder ein Wachstum. Nach dem enttäuschenden Jahr 2003 rechnet der Branchenverband VDW für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Produktion um 4 % auf 9,2 Milliarden. Euro.

gil FRANKFURT. Den wieder erwachten Optimismus stützt der neue Vorsitzende des Verbandes, Carl Martin Welcker, auf die positive Entwicklung des Geschäftsklimas weltweit und den steigenden Auftragseingang der Branche. In Nordamerika und insbesondere in Asien zeige sich eine positive Entwicklung, während die Stimmung in der wichtigsten Absatzregion Westeuropa noch unter dem langjährigen Durchschnitt liege.

In Deutschland habe sich das Investitionsklima Ende des Jahres ebenfalls deutlich verbessert, sagte Welcker auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes in Frankfurt. Erfahrungsgemäß folge der steigenden Zuversicht der Kunden rund ein halbes Jahr später ein steigender Auftragseingang.

Eine aktuelle Analyse der Helaba stützt diesen Optimismus. Die Bank sieht für den Werkzeugmaschinenbau stärkere Konjunkturschwankungen als für den gesamten Maschinenbau und erwartet deshalb, dass der Aufschwung in dieser Sparte stärker ausfallen wird als im gesamten Maschinenbau.

Mögliche Risiken für den Aufschwung sieht Welcker in der Entwicklung der Wechselkurse sowie in nachlassenden Reformbemühungen im Inland. „Ein starker Euro wirkt sich negativ auf die Preisgestaltungsmöglichkeiten und damit auf die Erträge aus“, sagte Welcker. Die Ertragslage vieler Unternehmen habe sich ohnehin im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert. Im Jahr 2002 wies die Branche noch eine Bruttorendite von 4 % aus, sie sei im vergangenen Jahr gefallen. Allerdings liegen genaue Zahlen noch nicht vor.

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