Brau und Brunnen verkauft Oderland-Brauerei
Letzter Verlustbringer abgestoßen

Der Dortmunder Getränkekonzern Brau und Brunnen trennt sich von seinem letzten Verlustbringer. Die von der Schließung bedrohte Oderland-Brauerei wird verkauft.

HB DÜSSELDORF. Die Frankfurter Brauhaus GmbH übernehme den Betrieb des größten brandenburgischen Bierproduzenten, teilte Brau und Brunnen am Freitag mit. Hinter dieser stehe die Berliner Beteiligungsgesellschafgt TCB, die mit der belgischen Martens-Brauerei eine Kooperation eingehen werde, hieß es ergänzend in Branchenkreisen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Von den 160 Mitarbeitern sollen zunächst 80 ihren Arbeitsplatz behalten, hieß es weiter. Nach dem Erwerb einer PET-Anlage würden weitere 30 Arbeitsprlätze geschaffen.

Ursprünglich hatte Brau und Brunnen die Oderland Brauerei zum Jahresende schließen wollen. Die ostdeutsche Brauerei in Frankfurt an der Oder war durch die Einführung des Zwangspfandes in Bedrängnis und tief in die Verlustzone geraten. Künftig soll das Bier in PET-Flaschen (Kunststoff) abgefüllt werden. Hierzu sollen 20 Mill. € investiert werden, hieß es in den Kreisen.

Der Dortmunder Getränkekonzern sollte ursprünglich selber verkauft werden, bleibt aber weiterhin mehrheitlich im Besitz der Münchener Großbank HVB. Anfang Dezember erklärte Brau und Brunnen die Verkaufsgespräche für gescheitert. Die Münchener Bank ist mit 56 % an Brau und Brunnen beteiligt und hatte zuletzt mit vier Interessenten über den Verkauf ihrer Anteile gesprochen.

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