Brauerei-Konzerne
Anheuser-Busch profitiert von Fusion

Die weltgrößte Brauerei Anheuser-Busch Inbev hat trotz sinkendem Umsatz deutlich mehr verdient. Dazu trug vor allen Dingen das Sparprogramm in folge der Fusion bei. Im laufenden Jahr will der Konzern die Kosten weiter drücken.
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HB BRÜSSEL. Beim weltgrößten Bierbrauer Anheuser-Busch InBev hat sich das Sparprogramm im dritten Quartal ausgezahlt. Gleichzeitig trieben höhere Preise und Kostensynergien aus der Anheuser-Übernahme den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf vergleichbarer Basis um zwölf Prozent auf 3,55 Mrd. Dollar in die Höhe, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Dies war etwas mehr als Analysten erwartet hatten.

InBev hatte im vergangenen Jahr Anheuser-Busch für 52 Mrd. Dollar übernommen und bilanziert jetzt in US-Dollar. Der Hersteller von Marken wie Budweiser, Stella Artois und Beck's konnte mit Preiserhöhungen den Rückgang beim Absatz zumindest teilweise abfedern. Der Umsatz fiel um 0,4 Prozent auf 9,76 Mrd. Dollar. Die Aktie gab um knapp zwei Prozent auf 31,455 Euro nach.

Für das vierte Quartal stellte Anheuser-Busch InBev ein ähnlich hohes EBITDA in Aussicht wie im dritten Quartal. Die Herstellungskosten sollen anders als zuvor gedacht sinken. Auch der Absatz dürfte sich etwas erholen. Im dritten Quartal lag das Minus bei 3,2 Prozent. Auch die Konkurrenten SAB Miller oder Heineken kämpfen mit dem sinkenden Bierkonsum. Vor allem in den gesättigten Märkten sowie in Osteuropa war der Absatz in der Wirtschaftskrise zurück gegangen.

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