Brauerei
Krombacher: Auch in Krisenzeiten beliebt

Trotz Wirtschaftskrise, Rauchverbots und Konzumrückhaltung hat die Privatbrauerei ihren Umsatz im vergangenen Jahr steigern können. Für 2009 rechnet Krombacher mit einem noch härteren Wettbewerb.

HB DÜSSELDORF. Die Erlöse für Bier, Mix- und alkoholfreie Getränke kletterten 2008 vor allem dank höherer Preise um 5,6 Prozent auf rund 643 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. In einem insgesamt rückläufigen Markt sei der Ausstoß mit rund 6,4 Millionen Hektolitern zum Vorjahr annähernd konstant geblieben, hieß es.

Der Biermarkt musste 2008 den Angaben zufolge vor allem mit gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten kämpfen. Der Gesamtausstoß der Krombacher Brauerei liegt mit rund 5,3 Millionen Hektolitern gut 2,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Hauptmarke Krombacher Pils büßte 4,2 Prozent ein, Krombacher Fassbier 2,7 Prozent. Deutlich zulegen konnten laut Unternehmen hingegen Krombacher Radler, das erst 2007 eingeführte Krombacher Weizen sowie Krombacher Alkoholfrei.

Die Marke Schweppes legte um 3,4 Prozent zu. Mit dem Gewinn sei man "noch zufrieden", sagte sagte Helmut Schaller, Technikdirektor der Siegerländer Brauerei . Nähere Angaben zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell nicht.

Für 2009 sei aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen ein noch härterer und intensiverer Wettbewerb zu erwarten, erklärte die Gruppe. Bei Krombacher Weizen und Krombacher Radler sieht das Unternehmen allerdings weiterhin gute Wachstumschancen.

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