Brauereikonzern
AB InBev steigert den Umsatz bei fallendem Absatz

Anheuser-Busch hat seinen Umsatz im dritten Quartal gesteigert. Dies gelang trotz eines leichten Absatzrückgangs. Doch die Erwartungen wurden deutlich verfehlt. Der Aktienkurs rutschte am Mittwoch ab.
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BrüsselDer Beck's- und Hasseröder-Brauer Anheuser-Busch hat im vergangenen Vierteljahr wegen gestiegener Vertriebs- und Rohstoffkosten unerwartet wenig verdient. Auch ein Rückgang des Budweiser-Absatzes in den USA lastete auf den Zahlen des weltweiten Branchenprimus.

Zwar steigerte der Rivale von SABMiller, Heineken und Carlsberg seinen operativen Gewinn im Quartal um rund zehn Prozent auf knapp vier Milliarden Dollar, verfehlte die Erwartungen aber um rund 100 Millionen. Der Absatz der Marke Budweiser in den USA sank um sieben Prozent. Nordamerika steht für 42 Prozent des Anheuser-Umsatzes.

Zum Deutschland-Geschäft nannte der Konzern keine Details, erklärte aber, der Marktanteil liege sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten über den Vorjahreswerten.

Der Branchendritte Heineken hatte vor einer Woche erklärt, mit Ausnahme von Westeuropa sei der Absatz weltweit gestiegen. Der Umsatz kletterte auf knapp fünf Milliarden Euro, etwas mehr als erwartet. SABMiller hatte in der vergangenen Woche einen um vier Prozent höheren Absatz bekanntgegeben. Carlsberg-Zahlen werden kommende Woche erwartet.

Anheuser-Aktien verloren am Mittwoch 1,1 Prozent.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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