Brauereikonzerne
SAB-Miller klappt den Zapfhahn hoch

Der Brauereikonzern SAB-Miller hat im ersten Halbjahr dank starken Absatzes seiner Biermarken einen Gewinnanstieg verbucht. Allerdings stellt das Unternehmen wegen des weltweiten Konjunkturabschwungs eine sinkende Nachfrage in Aussicht.

HB LONDON. "Die Eintrübung des weltweiten wirtschaftlichen Umfeld drückt auf die Nachfrage in mehreren unserer Märkte", teilte der Bierkonzern am Donnerstag in London mit. Zudem treffen die jüngste Dollarstärke und der wachsende Kostendruck den Hersteller von Marken wie Miller Lite, Peroni und Pilsner Urquell hart.

Da der Bierkonzern 90 Prozent des Gewinns in Wachstumsmärkten erzielt, wiegt der erstarkende Dollar gegenüber den örtlichen Währungen besonders schwer. Daher wird der Konkurrent von Heineken Carlsberg und Inbev sämtliche Ausgaben und Investitionen überdenken.



Zwischen April und Ende September erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 10,8 auf 11,2 Mrd. Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 75,2 US-Cent über der Durchschnittsprognose von 72,5 Cent. Bislang ist SABMiller der weltgrößte Bierkonzern, wird die Krone aber an die belgische InBev abtreten, wenn diese die US-amerikanische Traditionsbrauerei Anheuser Busch übernimmt.

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