Breitband-Kommunikation in jeder Ecke der Welt
Inmarsat startet neue Satelliten-Generation

Der Satelliten-Kommunikationsanbieter Inmarsat baut für 1,5 Milliarden Dollar seine Kapazität aus. Am Donnerstag werde der erste von drei neuen, ungewöhnlich großen Satelliten aus Florida ins All starten, kündigte das Unternehmen am Montag in London an.

LONDON. Der vom europäischen Astrium-Konsortium gebaute Satellit sei so groß wie ein Londoner Doppeldeckerbus. Der Flugkörper soll bis 2030 in 36 Kilometern Abstand die Erde umkreisen und knapp die Hälfte der Erdoberfläche mit Breitband-Kommunikation erreichen.

Die Inmarsat Group Ltd. investiere in große neue Satelliten, weil sie ihre Zukunft in der Datenkommunikation sehe, sagte Vorstandschef Andrew Sukawaty in einem Gespräch mit dem Handelsblatt. Die Empfangsgeräte der neuen Generation bieten Breitband-Kommunikation mit einer Übertragungsrate von einem halben Megabit je Sekunde – achtmal so schnell wie ISDN – in jedem Winkel der Erde. Sie sind deutlich kleiner als die Laptop-großen Vorgänger und sollen mit 700 bis 1000 Dollar weniger kosten.

„Wir werden aber weiterhin ein Nischenanbieter sein“, stellt Sukawaty klar. Hauptnutzer der knapp 200 000 Empfangsgeräte seien das Militär und andere staatliche Einrichtungen, die Schifffahrt, Öl- und Gasfirmen, Hilfsorganisationen und Medien – also alle, die auf See und in entlegenen Winkeln der Erde zu tun haben. Das Wachstum des Datenverkehrs entstehe unter anderem dadurch, dass Schiffe immer ausführlichere Informationen an die Häfen funken müssten – aber auch durch Seemänner, die private E-Mails senden und das Internet nutzen.

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