Bremse bei Personalkosten
BMW will jährlich 100 Millionen Euro sparen

Sonderleistungs-Stopp statt Stellenabbau: BMW will so jährlich 100 Millionen Euro Personalkosten einsparen. Zudem überprüft das BMW-Management derzeit die Konkurrenzfähigkeit verschiedener Standorte.
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FrankfurtBMW will einem Medienbericht zufolge ab 2015 in seinen deutschen Werken jährlich 100 Millionen Euro Personalkosten einsparen. Um einen Stellenabbau zu vermeiden, fordere BMW von den Betriebsräten Zugeständnisse, berichtete der "Münchner Merkur" am Montag auf seiner Internet-Seite unter Berufung auf Arbeitnehmervertreter.

So sollten Sonderleistungen wie bezahlte Erholungs- und Brotzeitpausen reduziert oder ganz abgeschafft werden Hintergrund für das Sparprogramm sei die Frage, welche bayerischen Werke aus Unternehmenssicht attraktiv genug seien, um bei der Vergabe neuer BMW-Modelle in den kommenden Jahren zum Zuge zu kommen.

Ein BMW-Sprecher wollte sich am Abend zu dem Einsparziel nicht äußern. Er sagte allerdings, derzeit werde mit dem Betriebsrat darüber gesprochen, wo welches Modell gebaut werden solle. Das BMW-Management überprüfe die Konkurrenzfähigkeit von verschiedenen Standorten und denke über die Kosten nach.

Der Zeitung zufolge sollen von den Einsparungen allein auf den Standort Dingolfing 37 Millionen Euro pro Jahr entfallen und auf Regensburg 15 Millionen. Das Münchner Werk müsse seine Personalkosten um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag reduzieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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