Brigitte Zypries Wirtschaftsministerin fordert von Siemens „faire Regelungen“

Nach der Ankündigung von Siemens, in der Kraftwerks-Sparte Stellen abzubauen, fordert Wirtschaftsministerin Zypries „faire Regelungen“. Siemens will weltweit 6900 Stellen streichen, davon die Hälfte in Deutschland.
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„Nach den dicken Gewinnen müssen wir jetzt gehen“

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MünchenDie geschäftsführende Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries appelliert an Siemens, beim Abbau tausender Stellen in der Kraftwerks-Sparte fair mit den Mitarbeitern umzugehen. „Die Beschäftigten sind in großer Sorge und Verunsicherung über ihre Zukunft. Ich wünsche mir, dass sich Siemens in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen um faire Regelungen für die betroffenen Standorte kümmert“, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag. Vor allem Standorte in strukturschwachen Regionen müssten erhalten bleiben oder andere Arbeitsplätze dort entstehen.

Siemens will weltweit 6900 Stellen streichen, davon die Hälfte in Deutschland. Die Werke in Görlitz und Leipzig sollen geschlossen werden, für Erfurt sucht Siemens einen Käufer. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen. Zypries erklärte, sie habe Verständnis, dass sich Siemens in der Sparte neu aufstelle. „In der Kraftwerkstechnik vollzieht sich derzeit ein grundlegender Strukturwandel. Dennoch muss ein solcher Wandel verantwortungsvoll geschehen.“

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