Britischer Autohersteller mit Absatzschwierigkeiten
Rolls-Royce will Jahresziel nicht aufgeben

Trotz eines eher schleppend anlaufenden Absatzes hält die BMW-Tochter Rolls Royce weiter an ihrem Jahresziel, fest. Der neue Rolls-Roycce-Chef Karl-Heinz Kalbfell betonte, dass das Unternehmen die Absatzmarke von 1000 Luxuswagen noch erreichen könne. "Wir liegen vor Maybach und sind klarer Leader in unserem Segment", erklärte Kalbfell am Mittwoch.

HB GOODWOOD. Die BMW-Tochter Rolls-Royce hat ihr Absatzziel von 1000 Luxuswagen in diesem Jahr trotz eines schleppenden Anlaufs noch nicht aufgegeben. „Ich bin überzeugt davon, dass wir das Ziel noch erreichen können“, sagte der neue Rolls-Royce-Chef Karl-Heinz Kalbfell in Goodwood. Im nächsten Jahr solle die Zahl der Auslieferungen des mindestens 320 000 Euro teuren Rolls-Royce Phantom weiter gesteigert werden. Mittelfristig will Kalbfell die Modellpalette ausbauen. Die Planungen für das Cabrio seien bereits am Laufen. Die offene Baureihe komme frühestens 2006.

Unter der Führung von BMW hatte Rolls-Royce den neuen Phantom entwickelt und Anfang 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Mittwoch wurde das insgesamt 1000. Fahrzeug gebaut. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden 415 Autos verkauft, deutlich weniger als die Hälfte des Jahresziels. Kalbfell ist dennoch zufrieden: „Wir liegen vor Maybach und sind klarer Leader in unserem Segment.“ In vielen Ländern sei der Vertrieb noch im Aufbau und er setze auf ein starkes viertes Quartal.

Kalbfell bekräftigte, dass sich BMW die Luxus-Tochter nicht nur aus Image-Gründen halte. „Ich möchte kein Geschäft betreiben, mit dem ich kein Geld verdiene.“ Rolls-Royce verdiene mit jedem verkauften Auto Geld, auch die Ausgangsinvestitionen sollen wieder hereingeholt werden. BMW hatte etwa 160 Millionen Euro für Rolls-Royce und das neue Werk ausgegeben.

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