Britischer Baukonzern

Balfour lehnt erneut Übernahmeangebot ab

Die milliardenschwere Übernahme von Balfour Beatty erweist sich als schwierig: Der Infrastrukturkonzern Carillion konnte den britischen Baukonzern mit seiner Offerte nicht überzeugen – und das nicht zum ersten Mal.
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Was Baukonzernen zu schaffen macht

Was Baukonzernen zu schaffen macht

LondonDer britische Infrastrukturkonzern Carillion ist beim Konkurrenten Balfour Beatty auch mit einem zweiten milliardenschweren Übernahmeangebot abgeblitzt. Das Vorhaben berge zu viele Risiken für das eigene Geschäft, begründete dies Balfour am Montag. Es gebe keine „strategische Logik“ hinter den Plänen, nur das Ergebnis eines zusammengeschlossenen Konzerns würde sich verbessern, so Balfour, das derzeit mit Gewinnrückgängen kämpft.

Erst vor zwei Wochen wurden die Gespräche mit Carillion abgebrochen. Der Deal hätte ein Volumen von drei Milliarden Pfund (3,76 Milliarden Euro). Balfour passte es nach eigener Aussage nicht, dass Carillion darauf bestand, den geplanten Verkauf der US-Tochter Parsons Brinckerhoff abzublasen. Balfour hatte zuletzt immer wieder mit Gewinnwarnungen Schlagzeilen gemacht und steht daher unter Druck.

  • rtr
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