Britischer Entsorger gekauft
Veolia steckt 860 Millionen in Müll

Der weltgrößte börsennotierte Wasserversorger schluckt für rund 860 Millionen Euro den Müllentsorger Cleanaway Holdings. Veolia Environnement stärkt damit das eigene Abfallgeschäft.

HB PARIS. Der französische Konzern Veolia Environnement übernimmt für rund 860 Mill. Euro das britische Entsorgungsunternehmen. Der weltgrößte börsennotierte Wasserversorger baut damit sein Abfallgeschäft weiter aus, das bisher rund ein Viertel zum Gesamtumsatz des Unternehmen beigetragen hat. Wie Veolia am Freitag mitteilte, wird sich die Übernahme voraussichtlich schon 2007 positiv auf die Erträge auswirken. Veolia-Aktien zogen am Nachmittag in einem freundlichen Pariser Marktumfeld um 1,1 Prozent an.

Der britisch-australische Konzern Brambles Industries hatte die Tochter Cleanaway UK zum Verkauf angeboten. Insgesamt sechs Unternehmen haben dem Vernehmen nach für den Entsorger geboten, darunter auch Veolias größerer Rivale Suez. Für Brambles ist die Abgabe von Cleanaway das Ende einer ganzen Reihe von Verkäufen von Unternehmensteilen. Der Konzern will sich auf sein Geschäft mit Transport-Paletten und das Datenmanagement konzentrieren. Brambles hatte in diesem Jahr bereits Cleanaway Deutschland an den Herforder Entsorger Sulo verkauft. Sulo wurde mit der Übernahme Branchenzweiter in Deutschland und die Nummer fünf in Europa.

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