Britisches Eisenbahnprojekt
Siemens in der Endrunde gegen Bombardier

Streckengleise, Bahnhöfe, neue Waggons - Großbritannien will sechs Mrd. Pfund in seinen Schienenverkehr stecken. Ein Konsortium um Siemens hat sich um den Großauftrag beworben. Nun stehen sie in der Endrunde, gegen den kanadischen Rivalen Bombardier.
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HB LONDON. Siemens und der kanadische Rivale Bombardier konkurrieren in der letzten Runde um ein milliardenschweres Eisenbahnprojekt in England. Das britische Transportministerium erklärte am Donnerstag, es ziehe Gebote von zwei Konsortien jeweils um den Münchner Konzern und Bombardier für die sogenannte „Thameslink“-Strecke in Betracht.

Die Route soll Südengland mit der Region nördlich von London verbinden. Die britische Regierung hat für neue Streckengleise, Bahnhofssanierungen und 1 200 neue Waggons rund sechs Milliarden Pfund eingeplant.

Bei der Erneuerung der britischen Intercity-Flotte kommt hingegen voraussichtlich ein Konsortium um die japanische Hitachi zum Zug. Zusammen mit der heimischen Partnerfirma John Laing ernannte der britische Transportminister die Asiaten zum bevorzugten Bieter für den Austausch. Ihre Angebote würden weiter geprüft, über weitere Schritte werde im kommenden Jahr entschieden, teilte das Ministerium mit.

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