Bürgschaft: Flämische Regierung will Opel helfen

Bürgschaft
Flämische Regierung will Opel helfen

Um die Arbeitsplätze beim Autobauer Opel in Belgien zu sichern, hat die flämische Regierung dem Mutterkonzern General Motors Europa offenbar eine staatliche Bürgschaft in Aussicht gestellt. Es geht um die Produktion eines neuen Geländewagens.

HB RÜSSELSHEIM. "Angesichts der Sparpläne steht der alte Vertrag zur Disposition, wonach der neue Geländewagen von Opel und Chevrolet in Antwerpen gebaut werden soll", sagte Opel - Gesamt-Betriebsratschef Klaus Franz am Dienstag.

Um den Automobilstandort zu erhalten, habe sich die flämische Regierung nun grundsätzlich dazu bereiterklärt, mit einer Bürgschaft von 200 bis 300 Millionen Euro einzuspringen. Nach früheren Beschlüssen sollen in Antwerpen von 2011 an 120 000 Einheiten des Geländewagens hergestellt werden.

Derzeit werden in dem Werk verschiedene Modelle des Opel Astra gebaut. Damit nach dem Auslaufen des Astra keine Lücke entsteht, solle die Geländewagen- Produktion möglicherweise vorgezogen werden, sagte Franz.

Opel bemüht sich auch in Deutschland um eine Bürgschaft vom Bund, um für den Fall gewappnet zu sein, dass im Falle einer Insolvenz der Konzernmutter GM die Geldströme abreißen. Die Entscheidung darüber steht noch aus. Auf Opel mit seinen bundesweit knapp 25 700 Mitarbeitern entfällt etwa drei Viertel des GM-Europageschäfts.

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