Burren Energy
Eni gibt Übernahmepläne vorerst auf

Der italienische Ölkonzern Eni hat seine Übernahmepläne für die britische Burren Energy vorerst verworfen. Eni sei nicht bereit gewesen, das Angebot in Höhe von 3,5 Mrd. Dollar aufzustocken, teilte Burren am Montag mit. Dieses spiegele jedoch nicht den Wert des Konzerns wider.

HB LONDON. Eni verkündete wiederum, das Unternehmen behalte sich das Recht vor, die Übernahmegespräche wieder aufzunehmen, sollte Burren dazu einladen oder ein anderer Bieter auftauchen. Burren ist nach eigener Darstellung immer noch an annehmbaren Angeboten interessiert. Ein Konzernsprecher wollte sich aber nicht dazu äußern, ob es derzeit noch Gespräche mit anderen Interessenten gibt.

Eni hatte im vergangenen Monat 1050 Pence je Aktie geboten. Burren wies dies mit dem Hinweis zurück, man habe bereits Gebote von 1100 Pence je Aktie erhalten, und forderte mehr als 1200 Pence. Analysten hatten eine Angebot zwischen 1200 und 1400 Pence je Aktie erwartet. Auch die staatliche südkoreanische Korea National Oil (KNOC) hatte sich eigenen Angaben zufolge um Burren bemüht.

Experten zufolge passt das Portfolio von Eni am besten zu Burren. So betreibt Eni etwa das M'Boundi-Feld im Kongo, an dem auch Burren 37 Prozent hält. Zudem würde Eni von Burrens Geschäften in Turkmenistan profitieren: Dort sind die Investitionschancen für internationale Ölkonzerne nach dem Antritt eines neuen Präsidenten zuletzt gestiegen.

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