Caterpillar
Baumaschinengigant spürt Gegenwind

Trotz der von US-Präsident Trump angekündigten Investitionen in die Infrastruktur bleibt der US-Baumaschinenriese Caterpillar skeptisch. Das wirtschaftliche Umfeld bleibe 2017 schwierig, so Konzernchef Jim Umpleby.
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BangaloreDer US-Baumaschinenriese Caterpillar blickt trotz der vom neuen Präsidenten Donald Trump angekündigten Investitionen in die Infrastruktur mit Vorsicht auf das neue Jahr. Es gebe zwar einige positive Signale, insgesamt bleibe das wirtschaftliche Umfeld für den Weltmarktführer aber schwierig, sagte Konzernchef Jim Umpleby am Donnerstag. Ein Überangebot an gebrauchten Maschinen bremse weiterhin den Absatz. Zudem blieben die Geschäfte im Nahen Osten und in Afrika wohl wegen der dortigen Abhängigkeit von der Entwicklung der Ölpreise mau. Das Management rechnet deswegen für 2017 mit einem Gewinn unter den Expertenerwartungen.

Im vierten Quartal wuchs der Verlust auf 1,17 Milliarden Dollar an von 94 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel um 13 Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar. Bereinigt ergab sich allerdings ein operativer Gewinn, der über den Marktprognosen lag. Die Anleger reagierten dennoch enttäuscht. Die Aktie gab vorbörslich 1,2 Prozent nach. Seit der Wahl von Trump Anfang November hatte auch sie von seinen Plänen für massive Konjunkturprogramme profitiert und rund 16 Prozent zugelegt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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