Caterpillar
Branchenprimus kappt seine Jahresprognose

Der US-Konzern Caterpillar hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Jahr 2016 kassiert. Grund ist die schwache Nachfrage nach Maschinen für den Schienen-, Straßen- und Bergbau sowie die Ölwirtschaft.

New YorkDie wegbrechende Nachfrage nach Maschinen für den Schienen-, Straßen- und Bergbau sowie die Ölwirtschaft setzen dem Branchenprimus Caterpillar schwer zu. Der US-Konzern wies am Freitag für das erste Quartal einen Umsatzrückgang von rund einem Viertel auf 9,5 Milliarden Dollar aus, der Gewinn brach gar um 70 Prozent auf 494 Millionen Dollar ein. Caterpillar bleibe angesichts der Folgen der mauen Weltkonjunktur nichts anderes übrig, als sich darauf zu konzentrieren, was man selbst in der Hand habe, etwa die Reduzierung der eigenen Kosten, erklärte Firmenchef Doug Oberhelman. Gleichwohl werde sich das Gesamtjahr schlechter entwickeln als bislang erwartet.

Caterpillar kappte die Umsatz- und Gewinnprognose und erwartet 2016 nun noch einen Umsatz von rund 41 Milliarden Dollar, eine Milliarde weniger als bislang. 2015 waren es noch 47 Milliarden. Die Gewinnprognose ohne Kosten für den Konzernumbau wurde um 50 Cent auf 3,00 Dollar pro Aktie gesenkt. Das liege auch daran, dass Caterpillar nicht so hohe Verkaufspreise durchsetzen könne wie erhofft, hieß es. Der Konzern hat bereits mit Entlassungen auf die Lage reagiert. Ende März beschäftigte Caterpillar 101.400 Mitarbeiter, 12.000 weniger als vor Jahresfrist. Caterpillar-Aktien verloren vorbörslich rund 3,5 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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